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Die Vergabe der KFZ Kennzeichen ist in Deutschland amtlich geregelt. Das heutige KFZ Kennzeichen besteht

  • aus dem blauen „D“-Kennzeichen, das das früher bei Fahrten ins Ausland erforderliche ovale D-Schild ersetzt,
  • aus dem sogenannten Unterscheidungszeichen, das aus einem bis drei schwarzen, Buchstaben auf weißem Grund besteht und den Verwaltungsbezirk, in dem das Fahrzeug zugelassen ist, oder Bundes- und Landesbehörden u.ä. Kennzeichnet und
  • dem ebenfalls aus schwarzen Zeichen auf weißem Grund bestehenden Erkennungszeichen, das aus einem oder zwei Buchstaben und bis zu vier Ziffern besteht.

Wer ein Wunschkennzeichen haben möchte, kann dies nur hinsichtlich des Erkennungszeichens realisieren, und auch da nicht immer vollständig. Das Unterscheidungszeichen wird fest vorgegeben.

Unterscheidungszeichen

Das Unterscheidungszeichen richtet sich nach dem Zulassungsort. Es wird für das Fahrzeug vergeben. Solange das Fahrzeug in diesem Zulassungsbezirk zugelassen bleibt, kann es auch sein KFZ Kennzeichen behalten. Falls sich Zulassungsbezirke ändern, darf das alte KFZ Kennzeichen behalten werden; eine Ummeldung ist nicht erforderlich. Falls sich allerdings der Zulassungsort ändert, ist nicht gewährleistet, dass das Autokennzeichen mitgenommen werden kann. Das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt.

Ein Beispiel für den deutschen Bürokratismus dazu: Im baden-württembergischen Pforzheim gibt es eine Zulassungsstelle für die Stadt Pforzheim und eine Zulassungsstelle für den Enzkreis. Für beide gilt das Unterscheidungszeichen PF. Zieht jedoch ein Unternehmen aus dem Enzkreis in die Stadt Pforzheim, muss es seine gesamte Fahrzeugflotte ummelden und erhält neue KFZ Kennzeichen, obwohl sich am „PF“ nichts geändert hat.

Dies bedeutet, dass ein Autokennzeichen immer nur innerhalb der Regelungen möglich ist, die für den jeweiligen Zulassungsort gelten.

Erkennungszeichen

Für das Erkennungszeichen kann es regional unterschiedliche Regelungen geben. Diese betreffen beispielsweise die Anzahl der Buchstaben – einer oder zwei – oder auch den Ausschluss bestimmter Buchstaben und Buchstabengruppen. Bei den Ziffernfolgen gibt es in der Regel aber keine Beschränkungen; lediglich die Anzahl der Ziffern im Zusammenhang mit der Anzahl der Buchstaben ist wieder reglementiert.

Was kostet ein Wunschkennzeichen?

Die Behörden lassen sich das Wunschkennzeichen teuer bezahlen. Es kostet derzeit bundeseinheitlich 12,80 Euro; diese Gebühr ist bei der Zulassung zu entrichten. Allerdings gibt es örtlich unterschiedliche Regelungen, die eine Ermäßigung beispielsweise bei sofortiger Zulassung vorsehen.

Wunschkennzeichen in München

In München kann man das Wunschkennzeichen nur mit zwei Buchstaben wählen. Bei den Ziffern werden drei oder vier zugelassen, beim Saison-KFZ-Kennzeichen oder beim Motorrad allerdings nur drei. Auch Lkw können in München mit einem Wunschkennzeichen zugelassen werden.

Wenn es schnell gehen soll, wählt man im Internet einfach den Link

https://ssl1.muenchen.de/servlet/lhm.wuKe.servlet.Main.

Übrigens: Wenn man noch am gleichen Tag zulässt, kann man 2,60 Euro sparen. Sonst wird das KFZ Kennzeichen für einen Monat reserviert.

Wunschkennzeichen in Berlin

In Berlin kann man neben dem obligatorischen „B“ noch einen oder zwei Buchstaben und vier Ziffern, in der Kombination mit zwei Buchstaben auch zusätzlich noch drei Ziffern wählen. Unter dem Link www.berlin.de/labo/kfz/wunschkennzeichen/ findet man das LABO, das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, das dafür zuständig ist.

Für die Reservierung, die für fünf Tage gilt, wird bei der Zulassung die Standardgebühr von 12,80 Euro fällig.

Wunschkennzeichen in Köln

Auch Köln bietet das Autokennzeichen online an. Bestimmte Buchstabenkombinationen wie HJ, KZ, NS, SA, SS, ZZ und auch das einzelne Z sind nicht zugelassen, die Kombination TX ist für Taxis reserviert.

In Köln kostet das KFZ Kennzeichen 10,20 Euro bei telefonischer Reservierung 12,80 Euro.
Unter http://www.stadt-koeln.de/buergerservice/themen/auto/wunschkennzeichen/
ist die Webseite mit den Auswahlmöglichkeiten schnell erreicht.

Die Reservierung gilt übrigens für 180 Tage.

Wunschkennzeichen in Hannover

In Hannover wird nach der Region und der Landeshauptstadt selbst unterschieden, obwohl beide das KFZ Kennzeichen H führen. Zwar darf man das Autokennzeichen bei einem Umzug zwischen Stadt und Region behalten, immerhin eine kleine Entbürokratisierung. Aber um das Ummelden kommt man nicht herum.

Zum Wunschkennzeichen kommt man in der Region über den Link http://www.hannover.de/de/buerger/behoerden/wunken/ und für die Stadt über den Link http://wunschkennzeichen.hannover-stadt.de/index.html. Die Webseiten sind auch untereinander verlinkt, sodass man leicht von einem Bereich in den anderen kommen kann.

Die Kriterien zur Nummernvergabe sind zwischen Stadt und Region unterschiedlich.

Wunschkennzeichen in Düsseldorf

In Düsseldorf kann man nicht nur ein KFZ Kennzeichen reservieren; man kann sich auch ansehen, wie dieses aussehen wird. Mit dem Link http://www.duesseldorf.de/kfz/zulassung/dienste/wkz.shtml kommt man schnell auf die richtige Webseite.

Die Auswahl ist sehr vielseitig. Zwar sind bestimmte Buchstabengruppen wieder ausgeschlossen. Aber ansonsten ist die Auswahl von Autokennzeichen mit zwei, drei oder vier Ziffern ebenso möglich wie die Auswahl mit einem oder zwei Buchstaben. Es müssen aber mindestens vier Zeichen sein.

Wunschkennzeichen in Stuttgart

Stuttgart bietet reichlich Möglichkeiten, zum KFZ Kennzeichen zu kommen. Der Link

http://www.stuttgart.de/item/show/319070#headline4e6e197ba9971

führt zur Übersicht über die näheren Bedingungen, mit dem Link
https://laikra.dvvbw.de/dvvlaikralhsp01-izu/servlet/Internetzulassungen kann man direkt zur Online-Auswahl kommen.

Alle Angaben sind ohne Gewähr und können sich zwischenzeitlich geändert haben.
Auf KfzZulassungsstelle.net finden Sie weitere Infos zum Thema Automobile anmelden, ummelden etc.